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Christel Grommel | am

Niedersachsen ist Vorletzter bei der Arztdichte

Die Zahl der Ärzte in Niedersachsen ist gestiegen. Dennoch liegt das Bundesland auf dem vorletzten Platz bei der Arztdichte.

In Niedersachsen kommen auf einen Arzt rund 238 Einwohner. Damit liegt Niedersachsen bei der Arztdichte bundesweit nur auf dem vorletzten Platz, Brandenburg hat noch weniger berufstätige Ärzte. Dies zeigte eine von der Bundesärztekammer veröffentlichte Statistik. Der bundesweite Durchschnitt ist ein Arzt auf 200 Einwohner.

Trotz der Platzierung weit hinten ist die Zahl der Ärzte in Niedersachsen 2019 im Vergleich zum Vorjahr um fast zwei Prozent gestiegen. Knapp 33.500 Ärzte gab es im letzten Jahr im Bundesland. Etwa 41 Prozent der Ärzte arbeiten ambulant, also beispielsweise in Arztpraxen. Viele der gemeldeten Mediziner sind nicht in der Patientenversorgung tätig, sondern in Behörden, den Medizinmedien oder in der Industrie.

Bundesärztekammer-Präsident Reinhardt mahnte, Nachwuchsförderung und Fachkräftesicherung im Gesundheitswesen künftig mehr Priorität einzuräumen: "Die Corona-Pandemie führt uns drastisch vor Augen, wie sehr unser gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben von einem gut funktionierenden Gesundheitswesen abhängt."

Mit Material von dpa
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