Bauerndemo in Hamburg
Birgit Greuner | am

Niedersachsens Landwirte demonstrieren für Kooperation statt Verbote

Kooperation statt Verbote: Dafür demonstrierten gestern tausende auch niedersächsische Landwirte in Hamburg. Ihre Kernforderungen.

Tausende Landwirte demonstrierten gestern (15. November) in Hamburg anlässlich der Umweltministerkonferenz. Ihr Ziel: Eine Politik der Kooperation statt der Verbote. In einer gemeinsamen Verbändeerklärung forderten sie "Dialog statt Konfrontation".

Sieben Kernforderungen der gemeinsamen Erklärung

In der gemeinsamen Erklärung hat das Aktionsbündnis seine Forderungen in sieben Eckpunkten zusammengetragen:

Bund und Ländern sollen:

  • der Kooperation und Freiwilligkeit Vorrang vor Verboten und Auflagen einräumen,
  • zur Sicherung der Weidetierhaltung ein aktives Wolfsmanagement umsetzen,
  • Insektenschutz nur im Dialog und in Kooperation mit den Landnutzern umsetzen,
  • beim Gewässerschutz stärker regional differenzieren und die Kooperation stärken,
  • Waldbewirtschaftung und -nutzung zur Steigerung der CO2-Senke Wald stärken,
  • Klimaschutzleistungen der Land- und Forstwirtschaft honorieren sowie Klimaanpassungsmaßnahmen im ländlichen Raum unterstützen,
  • den Schutzstatus von Natura 2000-Arten den vorhandenen Erhaltungszuständen anpassen.

Mehr über die Demonstration lesen Sie hier...

Die Initiative "Land schafft Verbindung Deutschland" plant bereits neue Proteste. Am 26. November wollen 5.000 Landwirte mit 2.000 Traktoren zu einer weiteren Sternfahrt nach Berlin fahren.

Gemeinsame Erklärung zum Download

AfN-Erklaerung
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