Wildschweine am Waldrand
Cornelia Krieg | am

Aujeszky-Krankheit bei Wildschwein in Sulingen bestätigt

Bei einem Wildschwein in Sulingen (Kreis Diepholz) hat sich ein weiterer Fall der aujeszkyschen Krankheit bestätigt.

Wie das Landvolk Diepholz berichtet, sind bei einem am 15. November 2019 in Sulingen erlegten Keiler Antikörper gegen das Virus der Aujeszkyschen Krankheit nachgewiesen worden. Dies habe das Veterinäramt des Landkreises Diepholz mitgeteilt. Dabei handele es sich zurzeit noch um einen Einzelbefund. 

Kontakt zwischen Haus- und Wildschweinen unbedingt vermeiden

Nach Angaben des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit  (Laves) ist die Aujeszkysche Krankheit für Menschen keine Gefahr - jedoch für Hausschweine, Hunde und Katzen. Sie ist eine anzeigepflichtige Tierseuche. Das Auftreten bei Wildschweinen gilt jedoch noch nicht als Seuchenausbruch.

Um einen Ausbruch zu verhindern muss laut Laves jeglicher direkte und indirekte Kontakt zwischen Haus- und Wildschweinen vermieden werden. Dieses sollten insbesondere Jäger, die selbst Schweine halten oder Kontakt zu Hausschweinen haben, berücksichtigen. Teile von Wildschweinen sollten nicht roh an Hunde verfüttert werden.

Merkblatt des Laves

Das Laves fordert Schweinehalter, Haustierbesitzer, Jagdausübende und Halter von Jagdhunden zu besonderer Vorsicht im Umgang mit Schwarzwild auf. Es hat dafür ein Merkblatt herausgegeben.Weitere Informationen des Laves und das Merkblatt finden Sie hier

Mit Material von Laves
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