warnschild Geflügelpest
Christel Grommel | am

Cloppenburg: Weiterer Fall von Geflügelpest

Das hochpathogene Influenza-Virus H5N8 ist in einem weiteren Betrieb in der Gemeinde Garrel im Landkreis Cloppenburg nachgewiesen worden.

Der Betrieb befindet sich innerhalb der bisherigen Restriktionsgebiete, so dass keine weiteren Sperr- und Beobachtungsbezirke erforderlich sind.

Der Bestand mit 11.000 Puten wird heute tierschutzgerecht getötet und beseitigt. Somit sind insgesamt im Kreisgebiet bisher sieben Ausbruchsbetriebe mit insgesamt rund 76.600 Puten betroffen. Im festgesetzten Sperrbezirk werden 60 Putenbetriebe engmaschig alle zwei Tage untersucht.

Das vom Landkreis Cloppenburg zur Eindämmung der Geflügelgrippe angeordnete Wiedereinstallungsverbot für Puten gilt für die Gemeinden Emstek, Bösel und Garrel sowie die Städte Cloppenburg und Friesoythe.

Die Geflügelbestände in diesem Bereich dürfen frühestens 30 Tage nach einer Entfernung des Geflügels aus dem jeweiligen Bestand wiederbelegt werden. Die Ställe müssen also leer bleiben. Sollte das jeweilige Gebäude bereits leer stehen, dürfen erst 30 Tage nach Inkrafttreten der Allgemeinverfügung wieder Tiere aufgestallt werden.

Seit dem ersten Ausbruch des H5N8-Erregers in einem Betrieb in Kellerhöhe gibt es nun insgesamt in 7 Betrieben nachgewiesene Fälle von Geflügelpest.

Mit Material von Landkreis Cloppenburg

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