Familie Claßen mästet und schlachtet heute bis zu 13.000 Gänse im Jahr. Die ersten Tiere schaffte Michael Claßen als "Rasenmäher" an, nachdem er 1976 eine alte Hofstelle gekauft hatte.

Laura Schneider | am

Der Küchenschnack zum Thema: Einblicke in die Gänsemast

Ob Agrarpolitik, Betriebsführung oder neue Impulse: In loser Reihenfolge wird beim LAND & FORST-Küchenschnack über Themen gesprochen, die Landwirte bewegen.

Michael und Sohn Johann-Michel Claßen betreiben Gänsemast im Landkreis Vechta. Rund 13.000 Tiere mästen und schlachten sie mittlerweile jährlich auf dem Betrieb. Begonnen hat es mit einigen "Rasenmähern". Mit der Zeit wuchs die Zahl der Elterntiere weiter und die Mast kam dazu. 1991 richtete Claßen seine erste Schlachterei ein. "Tierhaltung hat mir immer Spaß gemacht und ich hatte das Gefühl, ich renne offene Türen ein. Die Nachfrage war gut, es blieb genug Geld übrig und so hat sich die Tierhaltung schnell weiterentwickelt“, sagt Claßen beim Schnack mit LAND & FORST-Volontärin Laura Schneider.

Alternativen finden, falls die Vogelgrippe kommt

Claßen hielt die Gänse anfangs auf Pachtflächen im Folientunnel. Da die alte Hofstelle am Ortsrand lag und der Ort mit der Siedlungsentwicklung immer näherkam, erwarb er 1998 Flächen an einem neuen Standort außerhalb des Dorfs und baute dort 1999 den ersten Stall für 2.500 Gänse. Heute nutzten Claßens an diesem Standort knapp zehn Hektar eigene Flächen plus einige Hektar Pachtland. 2004 folgte ein baugleicher zweiter Stall und 2006 ein überdachter Wintergarten, den die Gänse auch bei Aufstallpflicht nutzen können. Weitere Bauschritte waren 2014 ein dritter Stall und 2017 ein neues, größeres Schlachthaus.

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