Luftbildwettbewerb-Löningen-Sandker
Cornelia Krieg | am

Luftbildwettbewerb 2020: Der Gewinner des Fendt kommt aus Löningen

Schwein gehabt im doppelten Sinne: Der erste Preis des 19. Luftbildwettbewerbs der LAND & FORST, ein neuer Fendt 314 Vario DP, geht an einen Sauenhalter in Löningen. Der kann ihn gerade gut gebrauchen.

Zehn Uhr morgens in Löningen im Landkreis Cloppenburg. Mit norddeutscher Gelassenheit blickt Landwirt Bernd Sandker auf den Besuch, der gerade überraschend an der Haustür seines Elternhauses geklingelt hat. Vor ihm steht Maren Diersing-Espenhorst, Chefredakteurin der LAND & FORST. „Ich darf Sie zum Gewinn des Hauptpreises unseres Luftbildwettbewerbs beglückwünschen. Sie haben den Fendt gewonnen!“

Es dauert eine Sekunde bis der 46-Jährige zu begreifen scheint, was er soeben gehört hat. „Nee!“ Der Gast aus Hannover grinst ihn an. „Doch!“ Dann hellt sich das Gesicht des Bauern auf. „Ich kann das noch nicht so glauben“, sagt er lachend.

Mitgerätselt beim Luftbildwettbewerb hatte der Landwirt, der mit Mutter Hildegard und Vater Bernard auf dem Hof lebt, schon häufiger und dabei vor einigen Jahren mal ein Kochbuch gewonnen. Doch meistens fehlten ihm einige der gesuchten Orte für den Lösungsspruch. Diesmal aber waren sie vollständig und Sandker machte wieder mit.

Losfee: Albert Schulte to Brinke

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Vergangene Woche dann verhalf ihm Albert Schulte to Brinke zum Schlepperglück. Der scheidende Präsident des Landvolks Niedersachsen zog die Siegerpostkarte in der LAND & FORST-Redaktion aus einem Haufen richtiger Einsendungen mit dem Lösungsspruch: „Jeder hält sein Stroh für Heu und des anderen Heu für Stroh.“

Fendt 314 Vario kommt wie gerufen

Der Gewinn des Fendt 314 Vario kommt wie gerufen – Sandker hatte bereits geplant, einen älteren Schlepper zu ersetzen. Neben diesem stehen in der Maschinenhalle auch noch ein Claas-Mähdrescher und ein Traktor der Marke Valtra.

Mähdrescher und Co. werden nebenher noch überbetrieblich auf Nachbarhöfen in Lohn eingesetzt, „sonst ist der Maschinenpark für uns ein bisschen zu groß“, erklärt der Junior am Küchentisch des Wohnhauses.

Fakten zum Gewinner-Betrieb

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Der Landwirt führt den Betrieb gemeinsam mit seinem Vater in Form einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR). 95 Sauen halten sie im geschlossenen System und vermarkten rund 2.000 Mastschweine pro Jahr. Geschlachtet werden sie regional, meist in Essen/Oldenburg oder Cloppenburg.

55 Hektar Fläche bewirtschaften Sohn und Vater zusammen in Löningen, bauen Gerste, Weizen, Roggen und Mais an. 40 Hektar sind Eigentum der Familie, der Rest ist gepachtet. Zwei Drittel der Gesamtfläche liegen in den Roten Gebieten.

Doch das bereitet den beiden „keine extremen Probleme“, wie Sandker betont. „Der Betrieb ist so ausgerichtet, dass wir noch Luft nach oben haben. Die Gülle können wir vernünftig unterbringen. Die Nährstoffe bleiben auf dem Betrieb und der Kreislauf funktioniert.“

"Schweine bringen im Moment nichts"

Die niedrigen Schweinepreise bekommt auch Familie Sandker deutlich zu spüren. „Die Schweine bringen im Moment nichts“, sagt Mutter Hildegard und ihr Sohn fügt hinzu: „Oben auf dem Dach, mit der Sonne muss ich Geld verdienen.“

Ein Blick aus dem Küchenfenster offenbart, was er damit meint: Auf der Maschinenhalle lugen Photovoltaikmodule hervor. Alle nach Süden ausgerichteten Gebäudedächer sind damit ausgestattet, die installierte Solarleistung liegt bei etwa 130 kW.

Im kommenden Frühjahr wird es dann soweit sein: Auf den Hof rollen wird das 152 PS starke Gefährt mit komfortabler Fendt-One-Bedienung - verbunden mit einer feierlichen Übergabe.

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Hier gibt es auch eine Übersicht über alle Gewinner des 19. Luftbildwettbewerbs 2019/2020!

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