Flagge von Wiesenhof vor dem Werk Wildeshausen
Christel Grommel | am

Oldenburg: Wiesenhof hat alternative Schlachtunternehmen gefunden

Nach Corona-Fällen und der daraus resultierenden Schließung des Putenschlachthofs der Gruppe Wiesenhof hat das Unternehmen Alternativen für die Schlachtung gefunden.

"Wir haben in den vergangenen Tagen mit Hochdruck an einer Lösung für die schlachtreifen Puten unserer Partnerlandwirte gearbeitet und sind froh, dass wir für die kommenden zwei Wochen eine Lösung gefunden haben und andere Schlachtunternehmen uns die Puten zur Schlachtung abnehmen", sagte eine Sprecherin des Konzerns.

Seit dem vergangenen Freitag wurde der Schlacht- und Zerlegebetrieb Geestland Putenspezialitäten komplett heruntergefahren. In Niedersachsen gibt es noch zwei weitere Schlachthöfe für Puten. Das Kontingent des Schlachthofs in Wildeshausen kann hier allerdings nicht komplett aufgefangen werden. In Wildeshausen wurden rund 40.000 Tiere am Tag geschlachtet. Daher sollten aus den Mastställen zunächst nur die Tiere herausgenommen werden, die unmittelbar zu Schlachtung anstünden, sagte der Vorsitzende des Niedersächsischen Geflügelwirtschaftsverbandes. 

Damit sinke der Stress und die Hitzebelastung für die verbleibenden Tiere, weil Platz im Stall gewonnen würde. Er appellierte auch, dass der Schlachtbetrieb in Wildeshausen so schnell wie wieder aufgenommen werden müsse. Für sinnvoll hielte er Antikörpertests, damit nicht die komplette Inkubationszeit abgewartet werden müsse. 

Mit Material von dpa

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