Forschungsschiff Polarstern
Christel Grommel | am

Werften im Norden wollen die "Polarstern 2" bauen

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin und Bremens Bürgermeister haben den beschleunigten Bau des geplanten neuen Forschungsschiffs "Polarstern 2" auf den Werften in Bremerhaven, Wismar, Rostock und Stralsund gefordert.

Die Schiffbaustandorte sind von der Corona-Pandemie schwer getroffen.

Öffentliche Aufträge, die zügig umgesetzt werden könnten, seien von entscheidender Bedeutung. Das schrieben Ministerpräsidentin und Bremens Bürgermeister in einem Brief an die Bundesforschungsministerin, Wirtschaftsminister Altmaier und Finanzminister Scholz.

"Einer dieser Aufträge betrifft die überfällige Vergabe für das Nachfolgeschiff des Forschungs- und Versorgungsschiffs "Polarstern", das ab 2027 nicht mehr für den Forschungsbetrieb zur Verfügung steht", heißt es in dem Brief. Die beschleunigte Umsetzung des Projektes werde als eine zentrale bundespolitische Aufgabe angesehen.

Die Werften in Bremen und Mecklenburg-Vorpommern seien hoch spezialisiert, sagte Ministerin Schwesig. "Das Schiff sollte in Deutschland gebaut werden", warb sie. Auf den MV-Werften in Wismar, Rostock und Stralsund herrscht seit April Kurzarbeit.

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Mit Material von dpa
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