Kohlekraftwerk Wilhelmshaven
Christel Grommel | am

Wilhelmshaven bekommt Fördergeld für Kohleausstieg

Wilhelmshaven soll als Standort von zwei Kohlekraftwerken Fördergelder vom Land erhalten, um den Strukturwandel nach dem Kohleausstieg zu bewältigen.

Wirtschaftsminister Althusmann kündigte eine Fördersumme von mehr als 750.000 Euro an. Diese soll für den Aufbau eines sogenannten Regionalmanagements dienen. 

Das Regionalmanagement soll Beschäftigungspotenziale in der Region finden und Projektentwicklungen vorantreiben.

Für diese Aufgabe müsse nun Personal gesucht werden. Das Regionalmanagement könne frühestens nach den Sommerferien mit der Arbeit beginnen. Es gebe bereits Projektideen zur Einrichtung einer Ausbildungswerkstatt sowie zu alternativen Brennstoffen und "grünem" Wasserstoff, so eine Sprecherin der Stadt. 

Die Bundesregierung plant, Kohlekraftwerke bis spätestens 2038 vom Netz zu nehmen. Von den Kraftwerken in Wilhelmshaven hängen fast 600 Arbeitsplätze ab. Insgesamt soll Wilhelmshaven bis zu 157 Millionen Euro Strukturhilfen wegen des Kohleausstiegs bekommen. 

Mit Material von dpa
Produkte entdecken

Digitale Ausgabe

Jetzt bestellen
digitalmagazin

✓ Artikel merken und teilen

✓ exklusiv: Video und Audio

✓ Familienzugang

✓ 1 Tag früher informiert

Digitale Ausgabe

✓ Artikel merken und teilen
✓ exklusiv: Video und Audio
✓ Familienzugang
✓ 1 Tag früher informiert
 
Das könnte Sie auch interessieren

Inhalte der Ausgabe

  • In fünf Schritten zum Ökolandbau - eine Praxisanleitung
  • Sonnenblumenanbau: Tierfutter, Insektenrettung und ein schöner Anblick
  • Wie war es auf der Maschinenvorführung in Hausstette?
  • Lampen aus Kürbissen - Ein Besuch in der Kalebassenmanufaktur

JETZT DAS WOCHENBLATT KENNENLERNEN – GEDRUCKT ODER DIGITAL!

Reinschnuppern: 12 Ausgaben ab 10€

Jetzt bestellen