Plakette Plattdeutsche Schulen

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Christel Grommel | am

Osnabrück: Projekt "Plattdeutsche Schulen" wächst

In Niedersachsen stärkt man das Platt. Die Pflege der Regionalsprache Plattdeutsch nimmt an Niedersachsens Schulen einen immer höheren Stellenwert ein - das Netzwerk "Plattdeutsche Schulen" wächst.

Kultusminister Grant Hendrik Tonne hat im Studienseminar Osnabrück sieben weitere Schulen als "Plattdeutsche Schulen" ausgezeichnet. Damit ist das Netzwerk auf 40 Schulen angewachsen. Die Schulen tragen den begehrten Titel, weil sie sich in besonderer Weise um den Erwerb und die Förderung der niederdeutschen Sprache verdient machen. 

Die sieben neuen "Plattdeutschen Schulen" erhielten Plaketten vom Kultusminister für ihre Schulgebäude. Die Plakette sowie eine Urkunde zeigen ihr Engagement - in regionaler Aussprache und Schreibweise. Sieben Schulen erhielten eine Verlängerung ihres Zertifikats. 

Der Kultusminister fand lobende Worte für die Schulen: "Schulen, die den Erwerb dieser Sprachen ermöglichen, fördern zum einen ihre Schülerinnen und Schüler, zum anderen tragen sie mit dazu bei, diese Sprachen zu erhalten und als Schatz des Landes Niedersachsen zu bewahren. Ich freue mich über das große Interesse am Platt!"

 

Modellprojekt "Niederdeutsch im Sekundarbereich I"

Neben der Förderung der „Plattdeutschen Schulen" stärkt das Land Niedersachsen die Regionalsprachen mit diesem neuen Modellprojekt. "Niederdeutsch im Sekundarbereich I" hat zum Ziel, „das Platt" an weiterführenden Schulen auszubauen.

Die hier gesammelten Erkenntnisse sollen dabei helfen, die Einführung des Faches Niederdeutsch als zweite Fremdsprache im Sekundarbereich I vorzubereiten. 16 Schulen des Sekundarbereichs I aus ganz Niedersachsen nehmen seit Beginn des laufenden Schuljahres daran teil. Mehr als die Hälfte dieser 16 Schulen bietet bereits in diesem Schuljahr Wahlpflichtkurse Plattdeutsch an, die auch benotet werden. Dafür wurden zehn zusätzliche Lehrerstellen zur Verfügung gestellt sowie einmalig 100.000 Euro. 

Wichtig für die Mehrsprachigkeit

Die Regionalsprache Niederdeutsch und die Minderheitensprache Saterfriesisch sind Ausdruck von sprachlicher und kultureller Vielfalt in Deutschland. Sie werden durch die Europäische Sprachencharta besonders geschützt. Die kleinen Sprachen sind wichtige Bestandteile der Mehrsprachigkeit. Wer zweisprachig mit Hochdeutsch / Niederdeutsch aufwächst, lernt erwiesenermaßen leichter weitere Fremdsprachen. 

„Mehrsprachigkeit wirkt sich positiv auf das Lernen aus. Und Mehrsprachigkeit bezieht sich ausdrücklich auch auf Sprachen wie Niederdeutsch und Saterfriesisch", so Niedersachsens Kultusminister.

Mit Material von Kultusministerium Niedersachsen

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