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Gerd Hermeling, Franz-Josef Schoo, Dr. Georg Teepker, LWK Niedersachsen | am

Meisterausbildung für die jungen Macher

Wenn sich junge Menschen in der Landwirtschaft weiterbilden und weiterentwickeln möchten, setzen sie oft auf den klassischen Abschluss "Meister". Ein Besuch der aktuellen Meisterklasse in Bersenbrück.

Franz-Josef Schoo ist in Corona-Zeiten zum persönlichen Meister-Coach geworden – ein neuer Titel für den Bildungsbeauftragten der Bezirksstelle Osnabrück. In seinem Büro gibt es derzeit nämlich nur Einzeltermine für die angehenden Landwirtschaftsmeister und -meisterinnen an der Außenstelle Bersenbrück.

Schoo ist im zwei Jahre dauernden Meisterkurs für die Bereiche Buchführung und Betriebswirtschaft zuständig. In ihrer Meisterarbeit durchleuchten die Anwärter sämtliche Bereiche ihrer Betriebe in betriebswirtschaftlicher, aber zum Beispiel auch in düngerechtlicher Hinsicht – nicht nur in den viehintensiven Gebieten hochaktuelles Thema.

Betriebsstrategien

"Bei unseren angehenden Meistern sind steuerliche Betriebsteilungen fast schon die Regel", so Schoo. Da müsse der gesamte Betrieb richtig erfasst werden. Wichtiger Bestandteil der Meisterausbildung ist die Planung der weiteren betrieblichen Entwicklung. Derzeit stehen dabei häufig die mittel- oder langfristigen Anpassungen an neue Umwelt- oder Tierhaltungsstandards im Vordergrund.

"Hier müssen die betriebs- und arbeitswirtschaftlichen Auswirkungen verschiedener Strategien analysiert werden – damit man sich dann für die passende entscheiden kann", erläutert er. "In diese strategischen Überlegungen muss ganz aktuell auch die Umsatzsteuerproblematik (600.000-€-Grenze) einbezogen werden. Für die Unternehmen der Meisteranwärter besteht hier häufig schon massiver Anpassungsbedarf in 2021."

Präsenzunterricht momentan unmöglich

Regulär werden diese Themen von Schoo im Unterricht behandelt, da dann natürlich etwas allgemeiner. Seit dem erneuten Corona-Lockdown im Dezember ist Präsenzunterricht aber nicht möglich. Schoo sattelte kurzerhand auf das Einzelcoaching um – für ihn zeitaufwändig, für die Meisteranwärter sicher nicht von Nachteil. So gehen Schoo und seine Kollegen denn auch davon aus, dass die aktuellen 18 Teilnehmer und zwei Teilnehmerinnen im Sommer diesen Jahres ihren Meisterbrief in den Händen halten werden.

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