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Christel Grommel | am

Osnabrück: Weinpioniere in Niedersachsen

Der gewerbliche Weinanbau ist in Niedersachsen seit 2016 erlaubt und wächst - allerdings langsam.

In diesem Jahr kamen vier neue Winzer hinzu. Damit sind es 28 Weinbauer mit einer Gesamtanbaufläche von 24,5 Hektar. 

Im Vergleich zu den 13 offiziellen deutschen Weinanbaugebieten steckt man in Niedersachsen natürlich noch in den Kinderschuhen. Die größte vom BLE neu bewilligte Fläche betrug in Niedersachsen in diesem Jahr 0,89 Hektar. 

2020 machten Spätfrost und Trockenheit den niedersächsischen Winzern zu schaffen - die Ergebnisse der Ernte liegen zwischen Totalausfall und einer sehr zufriedenstellenden Ernte. 

Mit Hilfe eines neu gegründeten Verbandes wollen die Winzer aus Niedersachsen stärker zusammenarbeiten. Das erste Ziel sei die Etablierung eines niedersächsischen Landweingebietes. Derzeit darf der in Niedersachsen erzeugte Wein nicht als regionaler, sondern nur als „Deutscher Wein“ ausgezeichnet werden. Rechtlich ist eine regionale Bezeichnung noch nicht möglich. Erfahrungsaustausch, Vernetzung und gemeinsame Fortbildungen stehen ebenfalls auf der Agenda.

Vorsitzender des niedersächsischen Winzerverbandes ist Jan Brinkmann - der Sauenhalter aus Bad Iburg stieg 2018 in den Weinanbau ein und erhofft sich ein neues Standbein für seine Landwirtschaft.

Mit Material von dpa, noz
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