Tierurnen-mit-Herz-Urnen
Alexandra Lüders | am

Quakenbrück: Tier-Urnen als Andenken für die Ewigkeit

Ob Katze oder großer Hofhund – immer mehr Besitzer möchten ihre Haustiere auch nach deren Tod in ihrer Nähe haben oder außergewöhnlich bestatten. Petra Staadt fertigt in Quakenbrück deshalb „Tierurnen mit Herz“.

Tierurnen-mit-Herz-Staadt

Wenn Menschen um ihre verstorbenen Tiere trauern, möchten immer mehr die Asche ihrer Lieblinge als bleibende Erinnerung aufbewahren oder bestatten. Seit 2011 wird auch Petra Staadt aus Quakenbrück mit den Abschiedswünschen konfrontiert, denn sie fertigt und versendet individuell gestaltete Tierurnen.

Urnen mit individuellen Extras

Sechs Jahre lang hat Petra Staadt diese selbständige Tätigkeit in ihrem kleinen Domizil ausgeübt, wo mittlerweile Platznot herrscht. Deshalb baut die 52-Jährige aktuell einen 375 Quadratmeter großen Firmensitz ein paar Straßen weiter in Quakenbrück. Dieser soll im April 2020 bezugsfertig sein und hier sollen dann endlich alle sehr vielfältigen Urnen Platz in den Regalen finden.

Es gibt Urnen aus Keramik für Innenräume, aber auch frostsichere Modelle für Erdbestattungen oder als Gartenschmuck. Andere sind aus Holz, Kartonage oder Kupfer. "Wer möchte, kann auch Strassverzierungen, Federschmuck oder Fotoporträts für die Urnen bestellen“, sagt Petra Staadt. Die Modelle werden in ihrem Online-Shop angeboten.

Neu sind Pferdeurnen

Neu in Petra Staadts breitem Spektrum sind extra große Pferdeurnen (25 Liter) und Humanurnen. Besonders jetzt in der Winterzeit würden die Urnen stärker nachgefragt, weil die Einäscherungsrate höher liege, erzählt die Expertin.

"Insgesamt habe ich mit vielen netten Menschen zu tun. Eine Dame hat einmal sechs Keramikherzen mit Hufeisen bestellt. Denn die Pferdeasche sollte auf sechs Familienmitglieder verteilt werden. Eine Katzenliebhaberin orderte für mehrere Tiere eine größere Urne, damit deren Asche nacheinander dort eingefüllt werden kann“, erinnert sich Petra Staadt.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der LAND & FORST, Ausgabe 09/2020.

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