Der Leuchtturm im Pilsum in Ostfriesland
Anne-Maria Revermann | am

Aurich: Der Pilsumer Leuchtturm ist frisch gestrichen

Jetzt strahlen die Ringel des Pilsumer Leuchtturms in Ostfriesland wieder in knalligem Rot und sonnigem Gelb.

Knapp 25 Kilo Farbe brauchte es für den Neuanstrich des Pilsumer Leuchtturms im Landkreis Aurich in Ostfriesland. Vier Wochen lang war der Turm eingerüstet. Rund 6.000 Euro hat die Schönheitskur insgesamt gekostet.

Herzchen und Ottifanten

„Wir benutzen eine Spezialfarbe, die besonders wetterbeständig ist“, erklärt Frank Rosenberg, Geschäftsführer der Deichacht Krummhörn. Denn nicht nur Wind, Regen und die salzige Seeluft machen dem elf Meter hohen Stahlbau im Landkreis Aurich zu schaffen.  Auch Gäste verewigen sich gern auf den unteren Ringeln und malen dort Herzchen oder Ottifanten.

Früher war der Turm ganz rot

Vor sechs Jahren wurde der Leuchtturm zum letzten Mal komplett gestrichen, die unteren Ringel wurden zwischendurch zweimal aufgefrischt.

Im Jahr 1998 übernahm die Deichacht Krummhörn den Turm. 1891 ging er als Leitfeuer „in Dienst“ - damals noch in schlicht rot - und 1919 wurde er wieder stillgelegt, da sich die Schifffahrtswege durch Sandablagerungen verändert hatten.

Heute ist der Turm als ostfriesisches Wahrzeichen bekannt.

Mit Material von Antje Wilken

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