Weihnachtsmarkt in Rinteln, Weserbergland
Anne-Maria Revermann | am

Diese Weihnachtsmärkte in Niedersachsen wurden abgesagt

Hier eine Übersicht, welche Weihnachtsmärkte 2020 wegen der Corona-Pandemie in Niedersachsen bereits abgesagt wurden.

Glühwein und Lichterzauber gehören für viele Niedersachsen fest zur Advents- und Weihnachtszeit. Die Ausbreitung des Coronavirus stellt Städte und Gemeinden in diesem Jahr jedoch vor schwere Entscheidungen.

So wird es in Niedersachsen aufgrund der Corona-Pandemie deutlich weniger Weihnachtsmärkte geben. Aktueller Stand ist, dass Niedersachsen Weihnachtsmärkte generell bis Ende November verbietet. Das geht aus einer am Freitag (30. Oktober) vorgelegten neuen Corona-Verordnung des Landes hervor. Dort heißt es unter dem Punkt Betriebsverbote, dass Weihnachtsmärkte, Jahrmärkte und Spezialmärkte und ähnliche Veranstaltungen untersagt sind. Eine Ausnahme gibt es für Wochenmärkte.

Noch offen ist, ob das Verbot im Monat Dezember beibehalten wird.

Diese Weihnachtsmärkte fallen aus

Einige Gemeinden warten demnach noch auf das Rahmenhygienekonzept des Wirtschaftsministeriums in Hannover, das bis Ende Oktober fertiggestellt werden soll. Darin soll unter anderem festgelegt werden, ob Glühwein beziehungsweise Hochprozentiges auf den Märkten verkauft werden darf.

Diese Weihnachtsmärkte fallen 2020 in Niedersachsen aus:

  • Osnabrück: Historischer Weihnachtsmarkt
  • Diepholz: Weyher Weihnachtsmarkt
  • Rotenburg (Wümme): Nikolausmarkt in Rotenburg
  • Verdener Weihnachtsmarkt
  • Oldenburg: Lambertimarkt; die Weihnachtsmärkte in Groß Ippener, Harpstedt und Dünsen
  • Weihnachtsmarkt Hann. Münden

Weihnachten trotzdem versüßen

Einige Städte und Gemeinde wollen ihren Bewohnern die Adventszeit dennoch versüßen. Verden plant, für einige Wochen Lebkuchen, Bratwurst und Handwerk an vereinzelten Ständen in der Innenstadt anzubieten.

Auch in Hannover soll der Weihnachtsmarkt stattfinden - sehr entzerrt, sodass Menschenansammlungen verhindet werden. Das Konzept der Stadtverwaltung sieht vor, einzelne Plätze in der Innenstadt zu bespielen. Stände dürfen unter anderem auf dem Opernplatz, auf dem Platz der Weltausstellung, dem Georgsplatz und nahe der Marktkirche aufgebaut werden.

Mit Material von HNA, HAZ, NDR, dpa

Weihnachtsmarkt in Wolfenbüttel

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