Wildgänse fliegen über ein Feld.
Ellen Hartmann | am

Geflügelpest: 150 tote Wildvögel gefunden

In Ostfriesland sind vergangenen Freitag insgesamt 150 tote Wildvögel am Ems-Deich angespült worden. Jetzt untersucht das Veterinäramt des Landkreises Leer, ob die Tiere durch die Vogelgrippe starben.

Gerade das Rheiderland zwischen Ems und Dollart ist beliebtes Rast- und Durchzugsgebiet für Wildvögel. Laut dem Landkreis Leer sei, das grassiere das hochansteckende Geflügelpest-Virus besonders unter Wildvögeln. Daher gehe man davon aus, weitere tote Vögel zu finden – auch im Hinterland von Ems und Dollart.

Geflügelpest breitet sich weiter aus

Zu zahlreichen Ausbrüchen des Virus kam es in den letzten Monaten vermehrt in Geflügel-Mastbetrieben. Allein in Niedersachsen musste über eine Million Tiere getötet werden. Aufgrund es hohen Infektionsgeschehens rief der Landkreis Leer auch Spaziergänger und Radfahrer dazu auf, das Gebiet am Ems-Deich zu meiden. Wichtig sei, den Kontakt zu toten Tieren zu meiden.

Vogelgrippe auch für Menschen ansteckend

Das Friedrich-Loeffler-Institut gibt an, dass die Geflügelgrippe auch mit diversen Subtypen auftrete. Einige Subtypen seien ebenfalls für Menschen ansteckend. Doch eine Übertragung durch Lebensmittel wird derzeit als unwahrscheinlich eingestuft.

Mit Material von dpa
Pute-Putenstall_0.jpeg
Produkte entdecken

Digitale Ausgabe

Jetzt bestellen
digitalmagazin

✓ Mehrleser-Funktion

✓ Artikel merken und teilen

✓ exklusiv: Audio und Video

✓ 1 Tag früher informiert

 
Das könnte Sie auch interessieren

Inhalte der Ausgabe

  • Thema der Woche: Wiederbewaldung im Harz - Schutzschirm aus toten Fichten
  • Agrarpolitik: EU verschärft die Klimaziele
  • Pflanzenbau: Richtiger Einsatz von Siliermitteln

JETZT DAS WOCHENBLATT KENNENLERNEN – GEDRUCKT ODER DIGITAL!

Reinschnuppern: 12 Ausgaben ab 10€

Jetzt bestellen