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Kristina Wienand | am

Der LAND & FORST-Küchenschnack: Dana und Mischas neues Leben

Wir machen Podcast: Eine neue Folge unseres "LAND & FORST-Küchenschnack" ist da! Wir sprechen mit Landwirten, -frauen und -jugend. Heute mit Tanja Fabricius, die mit ihrem Mann Carsten zu Hause ukrainische Flüchtlinge aufgenommen hat.

Dana und Mischa haben das Leben von Tanja Fabricius schlagartig geändert. Die beiden – Mutter und Sohn – sind aus der Ukraine geflohen und mitten in Ostfriesland gelandet und bei Familie Fabricius nahe Friedeburg eingezogen. Die 39-Jährige erzählt im Gespräch mit LAND & FORST-Redakteurin Kristina Wienand die Geschichte der beiden.

Eine private Hilfsinitiative unter Organisation des heimischen Bauunternehmers Egon Böhling hatte kurz nach Beginn des russischen Angriffskrieges in der Ukraine nach Menschen gesucht, die eine Unterkunft für geflohene Ukrainer zur Verfügung stellen können.

Fündig wurde er unter anderem bei Familie Fabricius. Sie hatte sich spontan gemeldet, nachdem Tanja Aufnahmen von einer Mutter mit ihrem erschöpften Baby im Schneeanzug auf ihrem Arm in den Nachrichten im Fernsehen gesehen hatte. „Das konnte ich einfach nicht mit ansehen“, begründet sie ihre Entscheidung.

Gabel, Tür, Teller, Baum...

Ein Bus samt russisch sprechender Einheimischer fuhr schließlich los und sprach mit Flüchtlingen an der polnisch-ukrainischen Grenze. Am Ende nahmen mehr als 50 das Angebot an, in den Nordwesten Deutschlands mitzukommen. Seit Mitte März wohnen sie nun in und um das kleine Örtchen Wiesedermeer, im „tiefsten Ostfriesland“, wie Tanja Fabricius beschreibt.

Seit dem Einzug verbindet die beiden Mütter – Tanja und Dana – vieles: gemeinsames Füttern ihrer beiden einjährigen Söhne, Besuche auf dem Spielplatz, Spaziergänge mit Kinderwagen.

„Gleichzeitig habe ich mit Dana deutsche Wörter geübt: Gabel, Tür, Teller, Baum. Und immer wiederholt.“ Tanja erzählt weiter: „Und dann stehen wir hier, ich füttere unseren Sohn und in diesem Moment steht sie mit ihm [Mischa] an unserer großen Terrassenscheibe und dann sagt er: Baum“. Ein unfassbarer Moment sei das gewesen.

Ein Auf und Ab der Gefühle

Die 32 Jahre alte Dana und Mischa stammen aus einem Vorort der Großstadt Dnipro, im Osten der Ukraine. Danas Mann Igor, ihre Mutter und Großmutter sind dort geblieben. Kontakt halten sie mit Dana und Mischa größtenteils über Videoanrufe.

Wie hat Familie Fabricius den ersten Tag mit ihren Gästen erlebt? Und wird es nun mit ihnen weitergehen? Was wünscht sich Tanja für die Zukunft und für ihre ukrainische Freundin Dana? All diese Frage beantwortet die 39-Jährige in der neuen Podcastfolge. Außerdem gibt sie Einblicke in ihr und Danas Auf und Ab der Gefühle während der vergangenen Wochen.

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