Nutria im Dickicht eines Ufers
Ellen Hartmann | am

Niedersachsen geht weiter gegen Nutrias vor

Der Schaden durch Nutrias ist enorm: Hegeringe und 650 Fallen sollen die Jagd auf die Sumpfbiberratte nun vereinfachen.

In Niedersachsen sind drei Berufsjäger für die Eindämmung der wachsenden Population der Nutria zuständig. Sie dürfen ganzjährig Jagd auf die Tiere machen, da sie nicht nur große Schäden an Uferböschungen und Deichen verursachen, sondern auch Weideflächen zerstören.

Die Tunnel der Nutrias breiten sich zudem auch in angrenzende Felder aus, wodurch Kühe in den Löchern stecken bleiben und sich verletzen können. Um das zu verhindern, setzt das Bundesland Niedersachsen neben den Berufsjägern sowohl auf 650 Nutriafallen mit elektronischen Fangmeldern, als auch auf Hegeringe. Gemeinsam mit Landwirten und Behörden arbeiten sie im Norden und Nordwesten an der Bejagung der Tiere und werden in vielen Landkreisen finanziell durch Fangprämien und Spenden für neue Fallen unterstützt.

Erfolge sind bereits es bei der Eindämmung der Bisamratte in Ostfriesland zu verzeichnen. Gleiches wünsche man sich auch für die Bekämpfung der Nutrias, so das Landvolk. Denn, wenn die Zahl der Tiere sinke, habe das auch für Landwirtschaft und Küstenschutz Vorteile. 

Mit Material von LPD
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