Seehund wird ausgewildert, Nordsee
Anne-Maria Revermann | am

Norddeich: Seehundstation bekommt Hilfe vom Land

Die Seehundstation in Norddeich wird vom Land Niedersachsen mit 375.000 Euro unterstützt.

Mit dem Geld sollen zum Teil die Einnahmeverluste der Station ausgeglichen werden, die wegen der Corona-Pandemie für Besucher geschlossen war. Das teilte das Umweltministerium in Hannover mit.

Umweltminister Olaf Lies dankte den Mitarbeitern der Station in Ostfriesland für ihren Einsatz in schwieriger Zeit. Außerdem unterstützt das Geld die Arbeit von 80 ehrenamtlichen Wattenjagdaufsehern.

"Sie leisten durch die Bergung der Heuler eine unverzichtbare Arbeit für die Sicherung des Seehundbestandes", sagte Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (CDU).

Heuler heißen junge Seehunde oder Kegelrobben, die durch Störungen von den Muttertieren getrennt wurden. Sie werden in Norddeich gesammelt, aufgepäppelt und wieder ausgewildert. Derzeit werden zwölf Seehunde und drei Kegelrobben betreut. Die Station pflegt aber auch andere Wildtiere und Vögel, wenn sie hilflos oder verletzt sind.

Mit Material von dpa
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