Krabben-Krabbenpulen-Ostfriesland
Anne-Maria Revermann | am

Ostfriesin erfindet Methode zum Krabbenpulen

Eine Ostfriesin hat ein Verfahren entwickelt, dass das Krabbenpulen revolutionieren soll. Was Nierensteine damit zu tun haben, erfahren Sie im Beitrag.

Christin Klever aus Großheide im Landkreis Aurich hat eine Methode erfunden, die das lästige Krabbenpulen per Hand ersetzen soll. Die 33-jährige fand heraus, dass der Chitin-Panzer der Krabben ähnlich aufgebaut ist wie ein Nierenstein. Diesen zertrümmert der Arzt per Ultraschall. Genau das funktioniere auch bei einem Krabbenpanzer.

In Versuchen habe die Ultraschall-Methode schon einwandfrei funktioniert. Dabei schwimmen die gekochten Krabben im Wasser. Durch den Druck des Ultraschalls verlieren sie nach etwa sieben Minuten ihren Panzer, ohne dass das Fleisch dabei beschädigt wird.

Die Maschine für die Versuche hat die Ostfriesin selbst gebaut. Jetzt verhandelt sie mit der Industrie, die Christin Klevers Idee zur Serienreife führen soll. Ihre Methode hat sich die Maschinenbaustudentin gleich patentieren lassen.

Mit Material von NDR

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