Ostfriesische Insel
Anne-Maria Revermann | am

Ostfriesische Inseln: Existenzängste wegen Touristenverbot

Angesichts des Touristenverbots auf den ostfriesischen Inseln über Ostern wird ein hoher wirtschaftlicher Schaden erwartet.

Auf Borkum fallen zum Beispiel am verlängerten Osterwochenende knapp 55.000 Übernachtungen weg. Für Wangerooge rechnet Bürgermeister Marcel Fangohr in der gesamten Saison mit Umsatzeinbußen von einer Million Euro bei der Kurverwaltung und mindestens zehn Millionen Euro insgesamt.

Die Saison sei nur begrenzt. Man habe Ostern, Christi-Himmelfahrt, Pfingsten und die Sommerferien.

Auch Spiekeroog startet mit den Osterferien eigentlich in die Saison. "Es ist alles leer. Und die Leute bangen natürlich um ihre Existenzen", so Bürgermeister Matthias Piszczan.

Um die Gesundheitssysteme zu schützen, sind die Inseln bis zunächst 18. April für Touristen und Zweitwohnungsbesitzer gesperrt. Auf Wangerooge und Spiekeroog halten die Bürgermeister eine Verlängerung auch über Pfingsten für möglich.

Mit Material von dpa
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