Sonnenuntergang am Weststrand von Norderney
Janina Schuster | am

Ostfriesland: Tourismusbranche hofft auf Öffnung zu Ostern

Die Osterferien führen viele Familien auf die Ostfriesischen Inseln. Nun bleiben aufgrund der Corona-Pandemie viele Pensionen und Ferienhäuser leer.

In einem Brief an Ministerpräsident Stephan Weil bitten Branchenvertreter um Lösungsansätze. "Wenn Ostern komplett ausfällt, dann wäre das für viele ein ganz schlimmes Signal. Wir haben sehr viele kleine und familiengeführte Betriebe. Von denen fahren jetzt schon viele auf der Felge", sagt Frieslands Landrat Ambrosy.

Am Dienstag nahmen er, kommunale Vertreter der Inseln, der IHK und der Fährreedereien sowie vier Landräte an einer vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) organisierten Schaltkonferenz teil. 

Branchenvertreter wenden sich an Stephan Weil

Die derzeite Landesverordnung besagt, dass Übernachtungen verboten seien. Eine Öffnung der Inseln zu Ostern ist demnach nicht möglich. Eine landesweite Regelung könnte dies ändern. Dafür verfassten die Konferenzteilnehmer einen Brief an Ministerpräsident Stephan Weil. Ihre Bitte: zu prüfen, ob sein Sechs-Punkte-Plan konkretisiert und mit einer Teststrategie flankiert werden könne.

Lösungsansätze sind vorhanden

Man könne beispielsweise einen aktuellen Negativ-Test verlangen, bevor Urlauber auf die Inseln gelangen. Dabei wisse man um die Kritik an den Schnelltests, die lediglich Momentaufnahmen sind. Fünf Tage vor Urlaubsantritt sollen Touristen demnach ihre Kontakte auf ein Minimum reduzieren, um eine Chance der Ansteckung vor Reisebeginn zu reduzieren. Bei längeren Urlauben könnten Zwischentests mögliche Infektionen aufdecken. "Wenn die Inzidenz sich wieder verschlechtert, muss man es wieder zurückfahren. Dessen sind wir uns bewusst." so Ambrosy.

Mit Material von dpa/lni
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