Sternenhimmel über einem Leuchtturm im Wattenmeer
Janina Schuster | am

Pellworm will mehr Sternenhimmel bieten

Mit der Reduzierung des künstlichen Lichts möchte Pellworm dafür sorgen, dass der Sternenhimmel über der nordfriesischen Insel besser zur Geltung kommt.

Das Ziel: eine Eintragung ins Register der International Dark-Sky Association von dunklen Orten (IDA), so Kurdirektorin Sarah Michna. Auch Spiekeroog verfolgt diesen Plan seit einiger Zeit und betreibt noch zusätzlichen Aufwand. So werden Sternenparkführer ausgebildet, die Touristen, aber auch Bewohnern den Sternenhimmel über der Insel erklären. Eine erste Schulung per Video sei laut Inselbürgermeister Matthias Piszczan gut gelaufen. Mitte April möchte Spiekeroog einen Vorantrag bei der IDA stellen. Der endgültige Antrag Ende Mai kann dann mit den erhofften Korrekturhinweisen erstellt werden.

Pellworm möchte in Nachsaison attraktiver werden

Deutschland besitzt vier anerkannte Sternenparks: den Naturpark Westhavelland, das Biosphärenreservat Rhön, der Nationalpark Eifel, die Winklmoosalm in Bayern und Fulda.

So weit ist Pellworm jedoch noch nicht. Die Insel soll vor allem in der Nachsaison attraktiver werden. Dafür werden an besonders dunklen Orten Pellworms Beobachtungsplätze mit "Sternegucker-Bänken" eingerichtet.

Mit Material von dpa
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