Sanaufschüttung auf Wangerooge
Charlotte Meyer | am

Wangerooge: Mit neuem Sand in eine außergewöhnliche Saison

Auch Wangerooge ist von der Tourismussperre betroffen. Trotzdem wird der Strand für die kommende Saison hergerichtet.

Nachdem Sturmfluten den Strand abgetragen haben, hat auf der Nordseeinsel am Dienstag das Aufschütten von Sand vor der Inselpromenade begonnen. Schätzungsweise 80.000 Kubikmeter Sand wurden über den Winter hinweg vom Meer weggerissen. Nach Angaben des NDR ist dabei nahezu der ganze Hauptbadestrand abgetragen worden. Mithilfe von Kipplastern werde nun Sand vom Osten der Insel an die Strände transportiert, um diese wiederherzurichten.

Erstmals keine Eile bei der Aufschüttung

Die Besonderheit in diesem Jahr: Die Fahrer der Kipplaster und Raupenfahrer müssten keine Nachtschichten fahren. Wegen der mit dem Corona-Virus verbundenen Tourismussperre sei es sehr ruhig auf der Insel. Die Saison sei bis auf unbestimmte Zeit verschoben, sodass für die Strandarbeiten keine Eile besteht. Doch man richte den Strand wieder her, denn irgendwann dürften die Gäste ja wieder auf die Insel kommen, sagte Wangerooges Bürgermeister Marcel Fangohr (parteilos) dem NDR in Niedersachsen. Fangohr geht davon aus, dass die Touristen Ende Mai wiederkommen.

Sparmaßnahmen: nur Hauptstrand wird komplett hergerichtet

Wie der NDR berichtet, werden in diesem Jahr aber nur rund 35.000 Kubikmeter Sand neu angefahren, obwohl mehr als das Doppelte abgetragen worden ist. „Wir müssen sparen, denn durch die Corona-Krise fehlen uns bis zu einer Million Euro Einnahmen", begründet Fangohr die Differenz. Der Hauptstrand werde komplett hergerichtet, verspricht der Bürgermeister. Aber an den Rändern, etwa am Surfstrand, werde man sparen und dort das Gelände abflachen.

 

Quelle: NDR

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