Palmöl

Das ist ein Artikel vom Top-Thema:

Christel Grommel | am

Palmölersatz aus Norddeutschland

Palmöl ist alles andere als nachhaltig. Vier Wissenschaftler aus Norddeutschland haben nun eine Alternative entwickelt.

Das Start-up „Colipi“ hat als Ziel eine nachhaltige Alternative zum Palmöl, die auch im Alltag weitläufig genutzt werden kann. Philipp Arbter, Jonas Heuer, Max Webers und Tyll Utesch von der Technischen Uni Hamburg (TUHH) nutzen dafür Abfallprodukte aus Agrarwirtschaft und Industrie. Dazu kommt noch Melasse, die als Nebenprodukt bei der Verwertung von Zuckerrüben entsteht. Ebenso verschiedene Hefen und Lipide. Auch Reiskornhülsen oder Schalen von Kartoffeln könnten für den Produktionsprozess genutzt werden.

Regionale Rohstoffe sollen verwendet werden

Die vier Gründer wollen ihr Produkt weltweit vertreiben. Dabei sollen am besten regional verfügbare Rohstoffe verwendet werden. Die Palmöl-Alternative soll vor allem für Kosmetika und Lebensmittel verwendet werden. Die Alternative ist laut der vier Forscher auch beim Fermentierungsprozess nachhaltig, der eigentlich viel Kohlendioxid freisetzt. Colipi wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert - gerade lassen die Start-up-Gründer sich ihr Produkt patentieren.

Mit Material von noz

Digitale Ausgabe

Jetzt bestellen
digitalmagazin

✓ Artikel suchen und merken

✓ exklusiv: Video und Audio

✓ Familienzugang

✓ 1 Tag früher informiert

Digitale Ausgabe

✓ Artikel merken und teilen
✓ exklusiv: Video und Audio
✓ Familienzugang
✓ 1 Tag früher informiert
Produkte entdecken
 
Das könnte Sie auch interessieren

Inhalte der Ausgabe

  • Wegweiser Erneuerbare Energien: Wie heize ich den Hof?
  • Nachhaltiger Kartoffelanbau
  • Saugferkeldurchfälle stoppen
  • Maschinenvorführung zur ultraflachen Bodenbearbeitung
  • Antragsfrist für Kleinbeihilfe

JETZT DAS WOCHENBLATT KENNENLERNEN – GEDRUCKT ODER DIGITAL!

Reinschnuppern: 12 Ausgaben ab 10€

Jetzt bestellen