Ein Corona-Abstrich wird von einem Mitarbeiter des Tönnies-Schlachthofs genommen
Anne-Maria Revermann | am

Regelmäßige Coronatests von Schlachthofmitarbeitern in Niedersachsen

Das niedersächsische Sozial- und Gesundheitsministerium hat regelmäßige Corona-Tests für Schlachthof-Mitarbeiter angeordnet.

Demzufolge dürfen in Schlacht- und Zerlegbetrieben nur noch Personen arbeiten, die zuvor mindestens einmal in zehn Tagen auf Covid-19 getestet wurden. Ein entsprechender Erlass sei an die Landkreise und kreisfreien Städte in Niedersachsen gegangen, wie das Ministerium am Dienstag (28. Juli) in Hannover mitteilte.

Corona-Hotspots verhindern

Die Verfügung ist rückwirkend ab dem 20. Juli bis zunächst zum 31. Dezember gültig. Der Erlass gilt zunächst für alle Schlacht- und Zerlegebetriebe in Niedersachsen - unabhängig davon, wie groß diese sind.

Einen Ermessensspielraum für Behörden gebe es aber bei der Definition, was als Schlacht- und Zerlegebetrieb gelte. Um den "Metzger um die Ecke" oder um einen Landwirt, der wenige Male im Jahr ein Tier schlachte, ginge es laut Ministerium nicht.

Ziel sei es vielmehr, neue Corona-Hotspots in großen Betrieben in Niedersachsen zu verhindern.

Mit Material von dpa
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