Sturmschäden im Wald
Christel Grommel | am

Goslar: Sturmschäden in Harzer Wäldern noch nicht klar

Die Schäden durch "Sabine" in den Harzer Wäldern und im Nationalpark Harz sind weiterhin unklar. Mitarbeiter sind noch damit beschäftigt, die Wege und Straßen von umgestürzten Bäumen freizuräumen. Weiterhin wird vor dem Betreten der niedersächsischen Wälder gewarnt.

Viele Bereiche konnten laut Aussage der Landesforsten noch nicht in Augenschein genommen werden, weil Mitarbeiter noch mit den Aufräumarbeiten beschäftigt seien. 

Im Nationalpark sehe es ähnlich aus. Nach bisherigen Erkenntnissen gebe es allerdings keine großen Flächenwürfe. In den Hochlagen des Harzes hatte "Sabine" am Wochenende Geschwindigkeiten von mehr als 160 Stundenkilometern erreicht. 

Vorsicht vor Betreten der Wälder

Auch in den anderen niedersächsischen Wäldern sind nach ersten Einschätzungen wenige großflächige Schäden entstanden. Hier können sich die Förster und Waldbesitzer ebenfalls erst in einigen Tagen ein genaues Bild machen. Die geringen Schäden sind auch dem Einsatz der Forstleute zu verdanken, die in den letzten zwei Jahren Sturmholz, Käferholz und erkrankte Laubbäume aus den Wäldern geholt haben.

Dennoch ist jetzt erhöhte Vorsicht geboten! Vorgeschädigten Waldgebieten hat der Sturm weiter zugesetzt und sie destabilisiert. Äste und ganze Bäume könnten plötzlich herunterbrechen. Es wird auch in den nächsten Tagen vor dem Betreten der Wälder gewarnt.

Mit Material von dpa
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