Mopsfledermaus
Christel Grommel | am

Harz: Mopsfledermaus im Nationalpark zu Hause

Die stark gefährdete Mopsfledermaus ist im Nationalpark Harz zu Hause - genauso wie zehn andere seltene Fledermausarten.

Bei Kontrollen von 28 Winterquartieren seien zwischen Dezember 2018 und März 2019 insgesamt 241 Fledermäuse in 22 Quartieren gezählt worden. Das geht aus dem Tätigkeitsbericht 2019 der Nationalparkverwaltung in Wernigerode hervor. 

238 Fledermäuse konnten zehn Arten zugeordnet worden, drei blieben unbestimmt. Bei der Registrierung fand man auch die stark gefährdete Mopsfledermaus. Sie heißt so, weil sie mit ihrer platten Nase und den eng zusammenstehenden Ohren optisch an einen Mops erinnert. Sie sei im Odertal erstmals im Rahmen der Quartierkontrollen nachgewiesen worden.

Häufigste Art in dem Großschutzgebiet in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt ist nach Auswertung des Monitorings das Große Mausohr, gefolgt von Wasserfledermaus, Brandtfledermaus und Bartfledermaus. Zum Fledermausmonitoring gehört noch mehr: Begutachtung der Winterquartiere, Netzfänge, Detektorbegehungen und Kastenkontrollen. Mitarbeiter der Parkverwaltung und ehrenamtliche Fachleute führen die Arbeiten durch. 

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Mit Material von dpa

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