Die Oker Talsperre im Harz.

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Ellen Hartmann | am

Zu wenig Wasser in Harzer Talsperren

Obwohl es im Frühjahr viel geregnet hat und auch der bisherige Sommer recht regenreich war, sind die Talsperren im Harz unterdurchschnittlich gefüllt. Von den Harzwasserwerken heißt es jedoch, dass die Trinkwasserversorgung gesichert sei.

Weiter heißt es von den Harzwasserwerken, dass sie die Folgen der viel zu trockenen Vorjahren weiterhin spüren würden. Demnach habe es auch Überlegungen gegeben, die Teiche des Weltkulturerbes Oberharzer Wasserwirtschaft anzuzapfen oder eine neue Talsperre zu bauen. 

Harzer Talsperren nur zu 60 Prozent gefüllt

Auch wenn es in diesem Jahr mehr geregnet habe, seien die sechs Harzer Talsperren im Durchschnitt nur zu rund 60 Prozent gefüllt. Das sei weniger als im langjährigen Mittel, so die Harzwasserwerke. Normal zu diesem Zeitpunkt seien 70 Prozent. Zusätzlich habe es in diesem Jahr auch keinen ergiebigen Regen im Harz gegeben.

Kurze Schauer hätten sich in den Talsperren nicht bemerkbar gemacht, heißt es weiter. Jedoch sei die Trinkwasserversorgung gesichert. Denn aus der Okertal- und Innerste-Talsperre sei frühzeitig Wasser in die Grane-Talsperre gepumpt worden. Diese sei nun zu rund 75 Prozent gefüllt, wodurch die Oker allerdings einen deutlich niedrigeren Pegel aufweise. 

Mit Material von NDR
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