Landcafé-Hagens-Hoff-Außenplätze
Chr. Hüneke-Thielemann | am

Café Hagens Hoff ist ein Familienprojekt

Vor einem Jahr eröffnete die Weyher Landwirtsfamilie Michalowski ihr Landcafé Hagens Hoff. Auch durch die gute Lage hat sich die Hofgastronomie schnell zum beliebten Ziel entwickelt.

Landcafé-Hagens-Hoff-Familie

Schon lange hatten Ines Michalowski, ausgebildete Wirtschafterin, Landwirtin und Landfrau, ihr Mann Torsten mit den beiden Söhnen Hagen und Jan über ein Landcafé auf dem Hof im alten Leester Ortsteil Hagen nachgedacht. „Daher kommt auch der Name Hagens Hoff“, erklärt die Hofcafé-Chefin. Nach der aufwendigen Total-Sanierung einer über hundert Jahre alten Remise samt Heuboden, präsentiert sich das Gebäude jetzt mit einer Mischung aus modernem Interieur und historischen Hof-Elementen – unverkennbar, dass am Konzept auch die befreundete Landschaftsgärtnerin Urte Meyer mitgearbeitet hat.

Mit Blick über die Felder

Im Mai vergangenen Jahres war es nach zweijähriger Bauzeit dann so weit: Das Café öffnete die Tore – coronabedingt allerdings später als geplant und zunächst mit gedrosselter Kapazität. „Das hatten wir uns natürlich anders vorgestellt, aber für die Anfangsphase war der gebremste Start vielleicht gar nicht so schlecht, da konnte sich das Team erstmal in Ruhe einspielen“, blickt die Café-Chefin zurück. Denn an Besucher-Interesse mangelte es schon bald nach der Eröffnung nicht: „Bei uns in Weyhe gab es bisher kein Landcafé“, sagt Ines Michalowski. Auf der Terrasse blicken die Gäste über weite Felder, und im Innenhof werden Kaffee und Kuchen mit Blick auf die roten Backsteingebäude des Ackerbauhofes serviert. Neu kam im Laufe des Jahres noch ein überdachter Außenbereich mit rustikaler Möblierung hinzu.

Familienprojekt: Jeder packt mit an

Innen bietet das umgebaute Remisen-Gebäude mehr als nur gemütliche Plätze zum Kaffee- oder Frühstücks-Plausch: „Unser Sohn Jan ist in der Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik, da haben wir Raumaufteilung, Technik und Akustik gleich so vorgesehen, dass auch größere Events möglich sind“, erzählen Torsten und Ines Michalowski. Überhaupt sei das Café ein echtes Familienprojekt geworden, und jeder habe seine Ideen mit eingebracht. Der 21-jährige Sohn Hagen absolviert zurzeit die einjährige Fachschule Landwirtschaft in Celle. Seine Hauptaufgaben sind die Buch- und Kassenführung. 

Regionales aus der Küche

Regionale Produkte in der Hagens Hoff-Küche zu verwenden, ist der Landwirtsfamilie ein großes Anliegen, und mit Lloyd-Kaffee und Althaus Tee kommt auch Regionales in die Tasse. Dass die große Kuchentheke stets mit leckeren Torten und Kuchen nach traditionellen und neuen Rezepten bestückt ist, dafür sind die ausgebildete Konditorin Pia Krehan und die Konditormeisterin Katrin Gehrking verantwortlich. Unter den saisonbedingt wechselnden Kreationen gehört u.a. die „Hagener Kirschtorte“ zum beliebten Dauerbrenner. Eine Spezialität aus der Hagens Hoff-Küche sind Macarons in den verschiedensten Varianten. Alles Backwerk gibt es auch zum Außer-Haus-Verkauf, und auf Bestellung werden Torten, auch mehrstöckige für Hochzeiten, individuell gefertigt. Vor der Kurzarbeit war die Familie während Corona jedoch ebenfalls nicht gefeit. Jetzt freuen sich die Familie und das ganze Team, dass es wieder loslegen durfte. Selbstverständlich unter den für den Landkreis Diepholz geltenden Corona-Bestimmungen.

Einen ausführlichen Beitrag zum Landcafé Hagens Hoff lesen Sie in der LAND & FORST Ausgabe 31/21. 

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