Goldschakal in einem Wald
Anne-Maria Revermann | am

Goldschakale in Niedersachsen gesichtet

Goldschakale, kleine Verwandte des Wolfes, sind bislang schon drei Mal in Niedersachsen gesichtet worden.

Ein Goldschakal ist an der Autobahn 7 am Kreuz Hannover-Kirchhorst von einem PKW angefahren und getötet worden. Es handelt dabei bereits um den dritten Nachweis des kleinen Verwandten des Wolfs in Niedersachsen.

Zuvor war im Jahr 2015 im Landkreis Cuxhaven der Kot eines Goldschakals nachgewiesen worden. Im Jahr 2017 wurde bei Osnabrück ein Exemplar überfahren.

Die aus Südosteuropa zugewanderten Raubtiere könnten mittlerweile vielerorts in Niedersachsen präsent seien, so ein Wolfsberater der Landesjägerschaft. Wie viele Goldschakale genau zwischen Harz und Nordsee leben, könne man aber nicht einmal annähernd schätzen. Nach Angaben der Landesjägerschaft breiten sich de Raubtiere seit einigen Jahren in Deutschland immer weiter aus. Nachweise habe es in mehreren Bundesländern gegeben.

Die Tiere lebten relativ versteckt. Von Laien würden sie bisweilen mit einem Fuchs verwechselt.

Mit Material von dpa

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