Fledermaus in einer Höhle
Christel Grommel | am

Hannover: Experten weisen Tollwut bei Fledermaus nach

In Minden wurde bei einer Fledermaus die seltene Fledermaustollwut nachgewiesen, die Untersuchung erfolgte in Hannover.

Das Tier hatte sich aggressiv verhalten und war deshalb eingeschläfert worden. Das teilte das Veterinäramt Minden-Lübbecke mit. Die Fledermaus war zuvor geschwächt in eine Auffangstation gebracht worden. 

Das Tier wurde zur Untersuchung nach Hannover verschickt, wo die Experten des Niedersächsischen Landesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) den sehr seltenen Tollwut-Erreger nachwiesen. Um welche Fledermausart es sich bei dem infizierten Tier handelt, teilten die Behörden nicht mit.

 

Tollwut ist für den Menschen gefährlich

Tollwut kann vom Tier auf den Menschen übertragen werden, für den Tollwutinfektionen gefährlich sind. Bissverletzungen sollten daher unbedingt verhindert werden. Fledermäuse sollte man daher nicht ohne feste Lederhandschuhe berühren. 

Wer eine tote Fledermaus finde, solle sich sofort mit dem Veterinäramt in Verbindung setzen, forderte der Landkreis auf. 

2020 waren bundesweit vier Übertragungen, im Jahr davor neun Fälle registriert worden.

Mit Material von dpa
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