Anguskuh beleckt ihr Kalb
Anne-Maria Revermann | am

Landwirt um 26 Angus betrogen - Herde in Celle aufgetaucht

Ein Landwirt aus Coburg wurde um 26 Angusrinder betrogen. Ermittler brachten die verschwundene Herde aus Niedersachsen zurück.

Ein Bauer aus dem Landkreis Coburg wurde um 26 Angusrinder betrogen. Der Landwirt wollte seine Tiere über das Internet verkaufen und erhielt vom mutmaßlichen Betrüger einen gefälschten Scheck. Ermittler brachten nun die verschwundene Herde aus Niedersachsen zurück.

30.000 US-Dollar per Post

Der Landwirt aus Coburg stellte eine Anzeige ins Internet, um seine Rinder zu verkaufen. Ein 26-Jähriger bot knapp 28.400 Euro dafür an. Ende November erschien er persönlich auf dem Hof, um die Tiere mit einer Spedition nach Celle zu transportieren. Laut Kaufvertrag sollte er die Summe auf das Konto des Landwirts überweisen. Doch stattdessen bekam der Landwirt einen Scheck über 30.000 US-Dollar per Post.

Bei der Bank stellte sich heraus, dass der Scheck gefälscht war. Der mutmaßliche Betrüger hatte überhaupt kein Konto bei dem eingetragenen amerikanischen Kreditinstitut. Im Januar fanden die Ermittler 24 Rinder auf einer Weide in Niedersachsen. Zwei Tiere waren verendet.

Betrüger offenbar bei Rinderhaltern bekannt

Der Betrüger ist offenbar bekannt. Laut Angaben einiger Rinderzüchter habe sich der Mann gemeldet und sein Interesse bekunden. Am Telefon kündigt er an, Tiere kaufen zu wollen. Meist sei dann nichts passiert. Dennoch ist Vorsicht geboten.

Mit Material von dpa

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