Dr. Jens-Uwe Holthuis begrüßt uns in seinem "Wohnzimmer" - einer eingepolderten Moorfläche mit Torfmoosen der Gattung Sphagnum in Barver, im Mittleren Wietingsmoor.

Edith Kahnt-Ralle | am

Moorschutz wirtschaftlich machen

Wie können Landwirtschaft und Klimaschutz miteinander verbunden werden? Das soll die Sphagnum-Farm in Barver in der Diepholzer Moorniederung zeigen. Wir haben uns mit dem Projektleiter Dr. Jens-Uwe Holthuis getroffen.

"Torfmoose benötigen einen nährstoffarmen und nassen Standort", erklärt Holthuis. "Sie haben seit Jahrtausenden Torf gebildet, der in Niedersachsen und anderswo an vielen Standorten abgebaut wird, früher vorwiegend als Brenntorf." Er ist Bodenkundler und Projektleiter der Sphagnum-Farm in Barver in der Diepholzer Moorniederung. 

Holthuis weiß, wie viele Funktionen Moore haben: "Moore können CO2 aus der Luft aufnehmen, sind natürliche Senken für dieses Treibhausgas. Wichtiger ist aber, dass sie über Jahrtausende riesige Mengen Kohlenstoff gespeichert haben und so den Treibhauseffekt bremsen."

Weiter lesen Sie, wie das Projekt umgesetzt wurde. 

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