Stephan Weil am Mikrofon
Christel Grommel | am

Schlagartige Rückkehr zum normalen Zustand unwahrscheinlich

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil macht den Niedersachsen in Bezug auf die Corona-Krise wenig Hoffnung: Eine schlagartige Rückkehr ins normale Leben sei unwahrscheinlich.

Der Ministerpräsident riet beispielsweise Paaren dazu, große Hochzeitsfeiern zu verschieben, eventuell auf das kommende Jahr. Auch anstehende Umzüge sollten wenn möglich verschoben werden. 

Mit Blick auf den Sommerurlaub und Flugreisen sagte Weil: "Im Moment würde ich nicht besonders intensiv planen." Auch wenn sich die Situation in Deutschland und Niedersachsen bald beruhige, würde das noch nichts für andere Länder bedeuten. 

Nach Ostern werde die Lage erneut analysiert und mögliche Lockerungen der Einschränkungen neu bewertet werden. Insgesamt rechnet Weil nicht mit einem raschen Ende der aktuellen Maßnahmen. In Bezug auf weiteres Vorgehen sagte er: "Eine schlagartige Rückkehr zum normalen Zustand ist kaum vorstellbar, allenfalls ein stufenweises Vorgehen, das auch immer wieder überprüft werden müsste."

Mit Material von dpa
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