Surfen am Steinhuder Meer
Anne-Maria Revermann | am

Steinhuder Meer: Keine "Steine" auflesen

Eine Frau hat am Steinhuder Meer weißen Phosphor gefunden, den sie für Bernstein hielt, und erlitt Verbrennungen. Die Region Hannover warnt nun vor dem Auflesen von "Steinen".

Die Region Hannover warnt vor dem Auflesen von Steinen und anderen Gegenständen im Uferbereich oder im Wasser des Steinhuder Meeres. Kinder sollten am Surfstrand nicht spielen. Entsprechende Warnschilder wurden am Montag (6. Juli) am Nordufer des Steinhuder Meeres aufgestellt.

Hintergrund ist der Fund von weißem Phosphor am späten Sonntagnachmittag am Surfstrand bei Mardorf. Ein Surfer hatte einen vermeintlichen Bernstein aus dem Wasser aufgelesen und einer 29-jährigen Begleiterin zur Aufbewahrung gegeben.

Bei dem „Stein“ handelte es sich allerdings um ein Stück weißen Phosphor, vermutlich Munitionsreste aus dem Zweiten Weltkrieg. Dieser entzündete sich in der Tasche der Frau, sie erlitt Verbrennungen zweiten Grades und wurde zur Behandlung in die Medizinische Hochschule Hannover gebracht.

Strand-Sperrung aufgehoben

Die Region Hannover veranlasste zunächst die Sperrung des Surfstrandes, des Badestrandes am Nordufer und der Badeinsel in Steinhude. Mittlerweile wurden die Sperrungen wieder aufgehoben.

Die Phosphorreste, die die Frau am Sonntag zur Aufbewahrung eingesteckt hatte, konnten nicht geborgen werden. Die Frau hatte sie zurück ins Wasser geworfen, nachdem sie sich entzündet hatten.

Mit Material von Region Hannover
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