Jana (8) ist von der Urwaldbrücke beeindruckt.

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Anne Hirschfeld | am

Hanstedt: Hauch von Afrika an der Urwaldbrücke

Das Reetdach der Hanstedter Urwaldbrücke wurde vor Kurzem saniert. Das bauliche Kleinod über der Schmalen Aue ist bereits 110 Jahre alt. LAND & FORST-Autorin Christa-Maria Brockmann hat sich das Bauwerk und die Umgebung genauer angeschaut.

Der Heideort Hanstedt wirbt mit Fachwerkhäusern, Blütenteppichen und Schnucken. Für Eingeweihte bietet Hanstedt aber noch viel mehr: einen Hauch Afrika mit einer Urwaldbrücke. Diese befindet sich auf dem Gelände des Fachkrankenhauses Hansenbarg am Franz-Barca-Weg. Die Eigentümerin, die Alida-Schmidt-Stiftung, stellt ihre dortigen Spazierwege nicht nur den Patienten, sondern auch der Öffentlichkeit zur Verfügung. Jana (8) und Finn (9) haben sich die restaurierte Brücke angesehen. Sie sind beeindruckt von dem Bauwerk: „Das sieht toll aus. Und das Wasser fließt hier besonders schnell!“

Reetdach für 15.500 Euro saniert

Die 110 Jahre alte Urwaldbrücke führt über die Schmale Aue und hat auf seiner vollen Länge von 30 Metern ein Reetdach. Von der Stiftung wurde dieses jetzt für 15.500 Euro generalüberholt. „Es ist uns sehr wichtig, das Kleinod zu erhalten“, sagt Pressesprecherin Andrea Möller. „Das Reetdach muss in regelmäßigen Abständen ausgebessert werden. Die Witterung, aber auch Tiere wie Vögel und Mäuse, setzen ihm zu.“ Das Geländer der Brücke besteht aus rustikalen dicken Eichenästen. Auf dem Weg dorhin kommt man durch eine wunderschöne Lindenallee.

Kindheitserinnerungen

Für den ehemaligen Hanstedter Samtgemeindedirektor Dieter Albers (80) ist die Brücke mit schönen Kindheitserinnerungen verbunden. „Durch die wild wuchernde Umgebung mit Erlen, Birken, Eichen, Pappeln und allerlei Buschwerk fühlten wir uns wie in einer grünen Urwaldhöhle.“ Auch heute noch kommt Dieter Albers gern zur Urwaldbrücke: „Ich gucke ins klare Wasser und kann wie schon damals im hellen Morgenlicht bis auf den Grund der Aue sehen. Hier vergisst man allen Alltagsstress.“

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der LAND & FORST, Ausgabe 20/2020 oder in der digitalen Ausgabe.

Mit Material von LAND & FORST-Autorin Christa-Maria Brockmann

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