Junger Turmfalke wird in Händen gehalten
Christel Grommel | am

Harburg: 16 Turmfalken ausgewildert

Die Tiere wurden in der Greifvogel-Auffangstation des Wildparks Lüneburger Heide aufgepäppelt. Bei Winsen im Landkreis Harburg durften sie wieder in die Freiheit fliegen.

"Durch die zwei aufeinanderfolgenden milden Winter hat sich die Nachwuchsrate bei den Turmfalken stark erhöht", sagte ein Falkner des Parks in Hanstedt.

Vermutlich seien die Falken von Eltern und schon flugfähigen Geschwistern im Nest zurückgelassen worden. Die Nesthäkchen springen dann vor Hunger aus dem Nest. Die meisten der 16 Jungvögel wurden einzeln gefunden. In einer Gruppenaufzucht wurden sie dann aufgepäppelt und kamen wieder zu Kräften. In der vergangenen Wochen ging es in den Marschwiesen bei Winsen dann wieder in die Freiheit. 

Die Nahrung von Turmfalken besteht überwiegend aus Mäusen, zum Jagen benötigen sie offene Flächen mit niedriger Vegetation. Auf Nahrungssuche stehen sie im Rüttelflug über Feldern und Wiesen - das bringt ihnen manchmal auch den Namen Rüttelfalken ein. 

Mit Material von dpa

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