Obstanbau wird im Alten Land großgeschrieben. So auch in Guderhandviertel, wo Familie Schliecker bereits seit 300 Jahren einen Obsthof betreibt. Schwerpunkt von Claus Schliecker ist der Anbau von Äpfeln, aber auch Aprikosen und Pfirsiche wachsen hier prächtig. 

Jan-Gerd Ahlers | am

Der Küchenschnack zum Thema: Das Alte Land und der Obstanbau

Ob Agrarpolitik, Betriebsführung oder neue Impulse: In loser Reihenfolge wird beim LAND & FORST-Küchenschnack über Themen gesprochen, die Landwirte bewegen.

Auf dem 26 Hektar großen Familienbetrieb leben und arbeiten Sabine und Claus Schlieker mit einem festen Mitarbeiter und 15 bis 20 Saisonarbeitskräften aus Polen. Es werden 19 Hektar Äpfel und sieben Hektar Steinobst (drei Hektar Zwetschen, drei Hektar Kirschen unter Folie, ein Hektar Aprikosen und Pfirsiche unter Folie) angebaut. Hinzu kommt etwas Beerenobst, in erster Linie für den Wochenmarkt. Beim Schnack mit LAND & FORST-Redakteur Jan-Gerd Ahlers erzählt Obstbauer Claus Schlieker, wie sich der Betrieb entwickelt hat, warum es nötig ist immer nah am Verbraucher zu sein und welche Rolle die Zusammenarbeit mit dem NABU dabei spielt.

Das Alte Land

Das Alte Land ist das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet Deutschlands. Mehr als zehn Millionen Apfel-, Kirsch-, Birnen- und Zwetschgenbäume gedeihen hier. Von den rund 9.500 ha Baumobstflächen sind 90 Prozent Apfelflächen, auf denen rund 30 Prozent der deutschen Apfelernte erzeugt werden. Zudem werden 500 Hektar Beerenobst angebaut.

 

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