Beregnungsanlage vor blauem Himmel spritzt Wasser hoch
Christel Grommel | am

Lüneburg: Feldberegnung nur noch bei wenig Wind

Rund um Lüneburg darf nur noch bis zu einer Windgeschwindigkeit von acht Metern pro Sekunde mit Beregnungsmaschine bewässert werden.

Dies regelt der Landkreis Lüneburg mit einer sofort gültigen Allgemeinverfügung, wie er gestern (14. Juli) mitteilte. 

"Wir wollen sichergehen, dass gefördertes Grundwasser in der Feldberegnung wirklich auf dem Acker landet und dem Anbau dient", sagte Claudia Schröder vom Fachdienst Umwelt beim Landkreis Lüneburg. "Starker Wind weht das Wasser oft auf angrenzende Wege oder Wälder, außerdem verdunstet mehr und kommt nicht bei den Pflanzen an."

Bußgeld von bis zu 50.000 Euro

Der Landkreis reagiere damit auf die trockenen Sommer der vergangenen Jahre. In diesen Jahren konnten sich die Grundwasserkörper nicht wieder vollständig auffüllen. Gleichzeitig müsse die Landwirtschaft in solchen Jahren die Felder mehr bewässern, um trotz Trockenheit gute Erträge zu erzielen.

Landwirtinnen und Landwirten, die sich nicht an die Allgemeinverfügung halten, droht ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro nach dem Wasserhaushaltsgesetz. 

Einige Landwirte verzichten bei starkem Wind bereits auf eine Beregnung, auch zum Schutz von Bodenbrütern.

Mit Material von dpa
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