Hühner unter Bäumen
Christel Grommel | am

Lüneburg: Glückliche Hühner im Miniwald

Auf dem Hof von Jochen Hartmann bei Lüneburg leben mehr als 2.000 Hühner in "Hühnerhotels" und scharren unter Bäumen.

Landwirt Hartmann sagt, dass Hühner eigentlich Waldtiere seien. Deshalb hat er einen "Agroforst" angelegt, kleine Wälder aus Pappeln und Weiden. Unter den Bäumen fühlten sich die Tiere sicherer und wohler und fänden mehr Körner und Getier. 

Hartmann betreibt keine ökologische Landwirtschaft mit Siegel oder Zertifikat, macht aber bei der Hühnerhaltung einiges anders. Sieben Ställe mit je 360 Tieren hat der Landwirt. Diese Ställe nennen er und seine Frau Hühnerhotels, weil sie mobil sind und die Hühner sich darin oder im Freien aufhalten können. Im Wochenturnus werden sie versetzt, um den Hühnern frisches Grün zu bieten. Das schlägt sich im Geschmack von Ei und Fleisch positiv nieder. 

Das kommt bei den Kunden gut an: Der Hofladen ist sehr gut frequentiert, die Kunden zahlen den Preis von 40 Cent pro Ei. 

Den Hof der Hartmanns gibt es seit 1441, Jochen Hartmann übernahm ihn 2011. Seit 1990 ist der Hof ein reines Ackerbauunternehmen, Kartoffeln sind der Schwerpunkt. Die Idee, Hühner zu halten, hatte seine Frau Hilke, der Anfang wurde mit 40 Tieren gemacht. Inzwischen sind es mehr als 2.500 - und die Nachfrage nach den Eiern ist konstant. 

Mit Material von HAZ

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