Heidschnucken mit Lämmern
Charlotte Meyer | am

Lüneburger Heide: Lämmerzeit bei den Heidschnucken bald vorbei

Die Heide-Schäfer haben in den vergangenen Wochen Höchstleistungen vollbracht: Das Ablammen der Schafe fordert Kraft und Schlaf.

In der Lüneburger Heide endet in diesen Tagen das Ablammen bei den Heidschnucken. „Die Lämmerzeit ist für uns die härteste Zeit des Jahres“, sagte Schäfer Uwe Storm vom Landschaftspflegehof Tütsberg der Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide. „Aber wir sind weitgehend durch, nur noch fünf Schafe sind trächtig. So Ende März ist das immer vorbei“. Auch in diesem Jahr ging es mit der Lämmerzeit Ende Januar los: Dann sind die Schäfer wochenlang im Dauereinsatz. „Manchmal ist man dann auch nachts im Stall, da sind wir bis zu 22 Stunden im Gange“, sagte Storm, der dieser Tage etwa 800 Schnucken betreut.

Insgesamt rund 2.000 Mutterschafe und etwa 300 Ziegen werden im Naturschutzgebiet gehütet, dazu kommen im Frühjahr die Lämmer. Die Tiere sind wichtig für die Landschaftspflege, sie verhindern ein Überwuchern der Heide mit Büschen und Bäumen. Das Gebiet mit seinen 23.480 Hektar beherberge die größte zusammenhängende Heidefläche Mitteleuropas, heißt es beim Verein Naturschutzpark Lüneburger Heide.

Mit Material von dpa
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