Straßenabsperrung mit Schild Hochwasser
Christel Grommel | am

NLWKN gründet Hochwasserkompetenzzentrum

In Niedersachsen gab es in den letzten Jahrzehnten einige Hochwasserereignisse. Für eine gemeinsame Bewältigung von Hochwasserereignissen hat der NLWKN in Verden das Hochwasserkompetenzzentrum gegründet.

Bei der Bewältigung von Hochwasser und Starkregenschäden stehen die Gemeinden und Unterhaltungsverbände nun nicht mehr allein da. Für eine gemeinsame Bewältigung der notwendigen Kraftanstrengungen wurde jetzt in Verden das Hochwasserkompetenzzentrum (HWK) des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) ins Leben gerufen. Schwerpunkte der Arbeit sind die Hochwasserschutz-Beratung, die Umsetzung der Hochwasserrisikomanagementrichtlinie sowie die zentrale Koordinierung der notwendigen Arbeiten rund um die Ausweisung von Überschwemmungsgebieten.

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies äußerte sich positiv dazu: "Starkregenereignisse und Hochwasser sind bereits jetzt spürbare Auswirkungen des Klimawandels. Neben den Anstrengungen dem Klimawandel entgegenzuwirken, ergreift das Land schon jetzt Maßnahmen, um die Kommunen und Verbände bei der Bewältigung der Folgen zu unterstützen. Mit der Bündelung der landesweiten Kompetenzen im Bereich Hochwasserschutz sorgen wir dafür, dass die Kommunen auf das bestmögliche Know-How und die Koordinierung durch das Land bauen können."

Mit der zentralen Anlaufstelle werden alle Fachkompetenzen aus den verschiedenen Fachbereichen gebündelt, auch im Bereich des vorsorgenden Hochwasserschutzes. "Ziel ist eine noch wirtschaftlichere und schnellere Umsetzung von Hochwasserschutzmaßnahmen. Wir wollen Wege für einen regionsspezifischen und realisierbaren Hochwasserschutz aufzeigen, der nachhaltig seine Wirkung entfalten kann", sagt der HWK-Leiter Seemann. 

Mit Material von NLWKN
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