In Clausthal-Zellerfeld ist ein Schnee-Räumfahrzeug unterwegs.
Ellen Hartmann | am

Schnee hat Niedersachsen im Griff

Es ist weiterhin viel los im Norden: Die Züge fahren noch immer nicht regelmäßig und Straßen sind vielerorts wegen des Schneesturms "Tristan" gesperrt. Hier erfahren Sie, wo, was ausfällt.

Am Wochenende brachte Schneesturm „Tristan“ Norddeutschland Neuschnee, Verwehungen und Windböen und auch heute sind die Räummaschinen im Dauereinsatz. Bei Göttingen musste die A7 heute Morgen wegen starker Schneefälle gesperrt werden. Im Landkreis Osnabrück gilt auf den Autobahnen A1, A30 und A33 bis Mitternacht für alle LKW über 7,5 Tonnen ein Fahrverbot. Im Emsland und in der Grafschaft Bentheim hob die Polizei diese Regelung gegen Mittag auf. 

Schulausfälle in Niedersachsen

Aufgrund der extremen Wetterlage sind heute in mehreren Landkreisen der Präsenzunterricht sowie die Betreuung in Kitas ausgefallen.

Auch für morgen wird es in den Landkreisen Northeim, Peine, Goslar, sowie in der Stadt und im Landkreis Wolfenbüttel sowie in Göttingen keinen Präsenzunterricht geben. In vielen anderen Landesteilen ist dies jedoch noch nicht entschieden. 

Busse und Bahnen stehen weiter still

Vom Schneesturm ebenfalls betroffen sind Busse und Bahnen. Die Deutsche Bahn hat ihren Zugverkehr in Niedersachsen und Bremen fast ganz eingestellt. Nur auf den Strecken Unterelbe-Cuxhaven-Hamburg und Hannover-Bremerhaven sind momentan Züge unterwegs. Vom Unternehmen Metronom heißt es, es komme weiter zu Einschränkungen.

Schuld seien Schneeverwehungen und eingefrorene Weichen. Ebenfalls mit Zug- und Bahnausfällen ist in Braunschweig, Göttingen sowie den Landkreisen Helmstedt, Gifhorn, Wolfenbüttel, Salzgitter und Goslar zu rechnen. In Stadt und Region Hannover fahren zwar vereinzelt Bahnen der Üstra, doch der Busverkehr steht weiter still. 

Warnung: Wälder nicht betreten!

Die Niedersächsischen Landesforsten warnen zudem davor, im Wald spazieren zu gehen. Das könne für Besucherinnen und Besucher lebensgefährlich werden. Sie fordern dazu auf, Wälder nicht zu betreten. Denn aufgrund des hohen Schneefalls könnten Äste von den Bäumen fallen – auch ganze Baumkronen könnten herabstürzen, heißt es. "Möglicherweise kommt es zu Eisanhang an den Baumkronen, der einen ähnlichen Effekt wie der Schnee haben kann" so Klaus Merker, Präsident der Niedersächsischen Landesforsten.

Mit Material von NDR, VMZ Niedersachsen
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