Eine natürlich verjüngte Fichte auf einer Sturmholzfläche; hier soll ein klimastabiler Mischwald entstehen.
Anne-Maria Revermann | am

Sturmschäden in Niedersachsen: Vor allem Fichten betroffen

Orkantief "Sabine" hat in den Landeswäldern in Niedersachsen einen Schaden in mittlerer Größenordnung verursacht. Vor allem Fichten seien abgeknickt worden.

Stumtief "Sabine" hat in den Landeswäldern in Niedersachsen einen Schaden in mittlerer Größenordnung verursacht. Allerdings fielen die Sturmschäden in Niedersachsen nicht so schlimm aus wie vor zwei Jahren unter dem Sturmtief "Friederike".

Vor allem Fichten wurden durch das Orkantief "Sabine" abgeknickt, wie eine Sprecherin des Landwirtschaftsministeriums in Hannover mitteilte. Insgesamt wird davon ausgegangen, dass durch das Orkantief am vergangenen Wochenende 200.000 Festmeter Sturmholz aus den Landeswäldern abtransportiert werden müssen.

Die meisten Schäden im Harz

Die meisten Schäden gab es im Harz in den Bereichen rund um Clausthal-Zellerfeld, Seesen und Osterode. Im Solling wird im Bereich des Forstamtes Neuhaus von rund 20.000 Festmetern Sturmholz ausgegangen.

Im Flachland gab es nur geringe Schäden. Die Landesforsten rechnen damit, dass sie noch etliche Wochen mit dem Aufarbeiten der Schäden beschäftigt sein werden. Auch wurde weiter vor dem Betreten der Wälder gewarnt. Schräg stehende Bäume und lose hängende Äste könnten jederzeit fallen.

Das neue Sturmtief "Uta" sollte für Norddeutschland wieder Böen in Orkanstärke und starke Regenfällen mit sich bringen. Die Landesforsten warnen daher auch weiter.

Mit Material von dpa
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