Baustelle für die Verlegung des Südlink-Kabels
Christel Grommel | am

Suedlink-Stromtrasse: Landwirte fordern fairen Ausgleich

Die fortschreitende Planung der Suedlink-Stromtrasse sorgt weiter für Kritik seitens der niedersächsischen Agrarwirtschaft. Die Landwirte fordern nachdrücklich einen fairen Ausgleich für die Erdkabel, die verlegt werden sollen.

Eine Firmensprecherin des Netzbetreibers Tennet gab an, dass im "Rahmen des gesetzlich Möglichen fair und angemessen nach nachvollziehbaren Kriterien" entschädigt würde.

Suedlink wird als durchgehende Erdkabelverbindung geplant. Die etwa 700 Kilometer lange Trasse soll Windstrom vom Norden in die Industriezentren im Süden bringen. Die Trasse gilt als eine Hauptschlagadern der Energiewende

Netzbetreiber für das milliardenschwere Projekt sind TransnetBW und Tennet. Die Bundesnetzagentur hatte als Regulierungsbehörde den Erdkabelkorridor für den nördlichsten Abschnitt festgelegt. Dieser erstreckt sich von Brunsbüttel und Wilster in Schleswig-Holstein bis nach Scheeßel im niedersächsischen Landkreis Rotenburg.

Laut Tennet sei ein Verlauf der Erdkabel außerhalb dieses festgelegten Korridors nicht mehr möglich. Im nächsten Schritt solle dann der genaue Leitungsverlauf innerhalb des 1.000 Meter breiten Korridors bestimmt werden. 

Der Betrieb der Stromtrasse soll nach etwa vier Jahren Bauzeit im Jahr 2026 aufgenommen werden.

Mit Material von dpa

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