Ein Storch ist mit Jungstörchen in einem Nest
Anne-Maria Revermann | am

Trockenes Wetter hilfreich für Störche?

Die Trockenheit in Niedersachsen erschwert zwar die Nahrungssuche der Störche, kann aber für größere Jungvögel hilfreich sein.

Die Trockenheit erschwert die Nahrungssuche von Störchen. Denn die Tiere brauchen nach dem Schlüpfen kleine, weiche Nahrung, zum Beispiel Regenwürmer.

Dafür sterben aber weniger Jungvögel an Nässe und Kälte, erklärte ein Biologe des Nabu. Vor allem für die größeren Jungvögel wäre Trockenheit im Juni und Juli - anders als im April - sogar von Vorteil. Das gelte vor allem in Jahren mit vielen Mäusen, wie dem vergangenen.

Ob sich die Storchenrekorde von 2019 in Niedersachsen wiederholen, ist noch offen. Erst im August steht fest, wie viele Jungstörche überlebt haben. Der Zuwachs in den vergangenen Jahren ist vor allem auf das veränderte Verhalten der Richtung Westen in ihre Winterquartiere ziehenden Störche zurückzuführen.

Immer mehr Vögel kehren dann früher und in größerer Anzahl zurück, außerdem sind sie meist in guter Verfassung. Die Überlebensrate ist gestiegen, die Verluste im Winter sind gesunken. Einige Störche haben die milden Winter der vergangenen Jahre sogar ganz in Deutschland verbracht.

Mit Material von dpa

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