Blühstreifen
Anne-Maria Revermann | am

Volksbegehren geht weiter: Über 45.000 Unterschriften gesammelt

Der Nabu und die Grünen freuen sich über 45.412 gesammelte Unterschriften für ihr Volksbegehren Artenvielfalt.

Vor etwa zwei Monaten haben der Nabu und die Grünen das Volksbegehren für mehr Arten- und Naturschutz initiiert. Zum 1. August habe die Landeswahlleiterin 45.412 gültige Unterschriften gemeldet, so die Organisatoren am Mittwoch (19. August) in Hannover.

Um tatsächlich einen Gesetzesentwurf zur Abstimmung zu geben, sind mindestens 25.000 Unterschriften nötig.

Das sorgt weiter für Unmut und Verwirrung bei Landwirten, Landesregierung und Landvolk. Denn der Nabu verkündete vor wenigen Tagen, auf sein Volksbegehren verzichten zu wollen, wenn die Forderungen des Nabu durch den "Niedersächsischen Weg" erfüllt werden.

Der Ärger geht weiter

Für das Volksbegehren sollen noch bis zum 13. November Unterschriften gesammelt werden. Im nächsten Schritt benötigen die Intiatoren 610.000 Unterschriften, um ihren Gesetzesentwurf in den niedersächsischen Landtag bringen zu können. Lehnt der Landtag das Gesetz ab, folgt ein Volksentscheid.

Damit wird die Kontroverse um das Volksbegehren wohl weitergehen. Denn in diesem Zusammenhang gerät der Nabu Niedersachsen immer wieder in die Kritik.

Naturschützer, Bauern und das Land Niedersachsen einigten sich mit dem Niedersächsischen Weg auf mehr Naturschutz. Der Nabu hatte den Niedersächsischen Weg unterzeichnet. Die Landesregierung Niedersachsen, Bauern und das Landvolk zeigten sich damals schon brüskiert, dass die Organisation nun trotzdem das Volksbegehren startet.

 

 

Mit Material von dpa

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