Plätzchen backen

Das ist ein Artikel vom Top-Thema:

Christel Grommel | am

Zucker aus Niedersachsen versüßt die Weihnachtszeit

In der Vorweihnachtszeit und an den Feiertagen selbst genießen wir gern Plätzchen, Schokolade und Süßigkeiten. Umso schöner, wenn der Zucker direkt aus der Region kommt.

Mit seinen guten Böden ist gerade Südniedersachsen, die Hildesheimer Börde und das Braunschweiger Land für den Anbau von Zuckerrüben prädestiniert. Insgesamt bauen in Niedersachsen rund 5.000 Landwirte knapp 100.000 Hektar Zuckerrüben an. 

Auf einer Fläche von umgerechnet knapp 1,5 Fußballfeldern sind dieses Jahr durchschnittlich etwa 75 Tonnen Zuckerrüben gewachsen. Daraus werden in den Zuckerfabriken gut zwölf Tonnen Zucker gewonnen.

"Geht man von einem herkömmlichen 100 Gramm schweren Schokoladen-Weihnachtmann aus, können aus dieser Zuckermenge mehr als 200.000 Stück hergestellt werden“, weist DNZ-Geschäftsführer Dr. Heinrich-Hubertus Helmke auf die leistungsfähige Landwirtschaft vor unserer Haustür hin. Rüben von norddeutschen Feldern versüßen deshalb auch den Menschen in vielen Nachbarländern das Leben in der Weihnachtszeit.

In jeder Hinsicht gut

Ein Hektar Zuckerrüben produziert nach Angaben der Wirtschaftlichen Vereinigung Zucker auch knapp 20 Millionen Liter Sauerstoff.

Die Zuckerrübe hat außerdem eine gute Wasserbilanz: Sie besteht zu 75 Prozent aus Wasser, das während der Produktion aufgefangen und im gesamten Prozess genutzt wird. So muss fast kein Frischwasser zur Zuckerherstellung verwendet werden.

Die Frucht wird komplett verwertet. Neben Zucker werden aus ihr auch Tierfutter oder Düngemittel hergestellt. 

Mit Material von LPD
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